Warum ich meinen Kindern vorlesen möchte!

Alex Blog Thema Vorlesen

Geschrieben von Alexandra

Hallo du, mein Name ist Alexandra und ich komme aus dem schönen Vorarlberg in Österreich. Mit dem Schreiben meiner Bücher verwirkliche ich einen meiner Herzensträume. Ich liebe es neue Welten und Charaktere zu erfinden und Geschichten niederzuschreiben. Auch das Illustrieren meiner (Kinder-)Bücher macht mir sehr viel Spaß und es steckt jede Menge Herzblut in meinen Projekten. Ich freue mich auf jeden Fall über Feedback, Wünsche und Anregungen zu meinen Büchern und/oder Blogbeiträgen und hoffe sehr, sie gefallen euch!

Ein Thema, das mir viel durch den Kopf geht, ist „den Kindern vorlesen“. Den Kindern die Welt der Bücher näherbringen und sie auf die ersten spannenden Reisen, die sie in der Bücherwelt machen, zu begleiten. Gerade jetzt in meiner Schwangerschaft, befasse ich mich mit Gedanken wie, zum Beispiel, die zukünftige Abendroutine ausschauen soll – jaja, mir ist bewusst, dass in dieser Hinsicht besser nicht zu viel geplant wird, da es ja doch anders kommen könnte als gedacht. Ein wunderschönes Abendritual finde ich jedoch trotzdem das Vorlesen eines Buches – und das unabhängig vom Alter des Kindes. Denn das Kind beginnt uns schon im Mutterleib zu hören.

Ist „den Kindern vorlesen“ nicht etwas altmodisch?

Keine Ahnung… Eigentlich interessiert es mich nicht wirklich, was jetzt „altmodisch“ oder „gerade im Trend“ ist. Ich bilde mir meine eigene Meinung zu so gut wie allen Themen. Ich persönlich finde es auf jeden Fall viel schöner, Geschichten gemeinsam mit den Kindern zu erleben, als sie einfach vor den Fernseher, das Tablet oder das Smartphone zu setzen. Was aber nicht heißen soll, dass ich eine Verwehrerin der neuen Technologie bin – im Gegenteil. Ich arbeite schon jahrelang in der IT- und Mobilfunkbranche, betrieb dort bis zu meiner Karenz einen technischen Blog und zocke leidenschaftlich gerne PC-Games. Ich lese aber genauso gerne Bücher, male und bin draußen in der Natur unterwegs. Die richtige Mischung machts eben.

Auch stört es mich nicht, meinem Kind aus einem E-Book vorzulesen – aber eben gemeinsam. Natürlich sind haptische Bücher was Schönes, aber auch E-Books können toll sein. Hier bin ich offen (war ich auch schon, bevor ich meine eigenen Kinder-E-Books verfasst habe wink). Gut – die ersten „Fühl- oder Aufklappbüchlein“ sind natürlich durch kein E-Book der Welt zu ersetzen, aber schöne Geschichten, die die Fantasie eurer Kinder anregen und deren Augen zum Leuchten bringen, gibt es sehr wohl auch in elektronischer Form.

Warum soll ich meinen Kindern vorlesen?

Ganz einfach – weil es den Kindern auch was „bringt“. So ziemlich einiges sogar. Verschiedenste Studien haben ergeben, dass Kinder vom Vorlesen profitieren. Sie entwickeln beispielsweise einen größeren Wortschatz als Gleichaltrige, denen nicht vorgelesen wird und tendieren dazu, im späteren Leben bessere Schulnoten zu haben. Abgesehen vom positiven Lerneffekt – welches Kind genießt die gemeinsame Zeit mit Mama, Papa und der Familie nicht? Beim Vorlesen bieten sich die perfekten Möglichkeiten, zusammen zu kuscheln, zur Ruhe zu kommen und sich trotzdem gemeinsam auf spannende Abenteuer zu begeben.

Für mich persönlich gehört das Lesen bereits seit meiner Kindheit zu meinen liebsten Hobbies. Wenn ein Buch oder eine Geschichte gut geschrieben ist, dann lässt es mich in meinen ganz eigenen Film abtauchen. Der Alltag ist oftmals stressig genug und so ein Buch hilft mir, meinen Kopf wieder ein wenig frei zu bekommen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es unseren Kindern genauso geht. Da ich in Kürze selbst das erste Mal Mutter werde, denke ich, dass auf mich sicher auch Situationen zukommen werden, in denen ich den Kleinen lieber vor den Fernseher setzen würde – und wer weiß, vielleicht werde ich das auch tatsächlich das ein oder andere Mal so handhaben innocent – aber ich werde mein Bestes geben, um das Vorlesen zu einem festen Bestandteil unseres gemeinsamen Lebens zu machen.

Alex Blog Vorlesen Bild Fantasie Kinder

Konzentration, Leseförderung und Sprachkompetenz

Das sind unter anderem drei Punkte, die ihr mit dem Vorlesen ebenfalls unterstützt, und wenn es „nur“ fünfzehn Minuten am Tag sind. Sogar das zukünftige Einfühlungsvermögen kann durch das gemeinsame Lesen gestärkt werden. Wer von euch (Lesern) kennt es nicht, wenn man mit einem seiner Lieblingscharaktere aus der Buchwelt mitfiebert, mitleidet und sich mitfreut?  Genauso könnte es auch euren Kindern ergehen.

Zudem beflügelt es die Fantasie. Kinder, wie auch wir Erwachsenen, stellen sich gewisse Dinge vor, die sie lesen. Ich selbst habe als Kind so auch mit dem Malen angefangen. Ich stellte mir vor, wie gewisse Charaktere oder Orte wohl aussehen mochten, und um es den anderen zu zeigen, versuchte ich es bestmöglich auf Papier zu bringen. Da ich keine Vorgaben hatte, wie etwas auszusehen hatte, konnte ich meiner Fantasie und Kreativität hier einfach freien Lauf lassen – und das machte wirklich Spaß!

Welche Bücher eignen sich zum Vorlesen?

Je nach Alter und Interessen eurer Kinder, lassen sich abertausende Vorlesebücher finden. Welche Kinderbücher sich zum Vorlesen eignen, liegt im eigenen Ermessen des Elternteils, finde ich. Für jedes Buch gibt es auch eine Altersempfehlung. Meistens kann man dann auch schon im Klappentext rauslesen, ob es sich hierbei um eine Geschichte handelt, die den Kindern gefällt – oder eben nicht. Einfacher kann es auch werden (ab einem bestimmten Alter), wenn man gemeinsam mit den Kleinen die Bücher aussuchen geht. Es gibt auch tolle Listen im Internet, die sich mit den „besten“ Vorlesebüchern beschäftigen. Eine, die mir besonders gefällt, da sie Bücher von 0-7 Jahre inkl. Hörbücher und weitere, wertvolle Tipps zum Thema „Vorlesen“ beinhaltet, ist unter dadslife.at zu finden.

Solange euch bewusst ist, dass sich, zum Beispiel, das Buch „Es“ von Stephen King nicht unbedingt als Vorlesebuch für Kinder eignet, habt ihr gute Karten, das Richtige für eure Sprösslinge zu finden. Während die einen Kinder das Leben auf einem Bauernhof, Traktoren und Baustellen unglaublich interessant finden, sind es bei anderen wieder Drachen, sprechende Hummeln, andere Tiere oder sogar Astronauten, die deren Fantasie beflügeln. Die Geschmäcker sind verschieden und können sich auch immer wieder mal ändern (kenn ich von mir selbst). Was auch noch ein ausschlaggebender Punkt sein kann, ist wie lange sich euer Kind schon auf so eine Geschichte konzentrieren kann – und wie groß euer Durchhaltevermögen in Sachen Vorlesen ist. Je nach dem gibt es Bücher mit vielen Kurzgeschichten, als auch Bücher, mit einer längeren, fortlaufenden Geschichte.

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Und jetzt möcht ich’s aber wirklich wissen!

Nun, da ihr meine Meinung zum Thema Vorlesen kennt, will ich natürlich auch eure dazu wissen. Wie seht ihr das? Sollte das Vorlesen wieder vermehrt den Einzug ins Alltagsleben erhalten, oder sollte man sich damit abfinden, dass Hörbücher, Netflix, Disney+ und Co. dieses Thema langsam, aber sicher ablösen? Ich freue mich über eure Kommentare und Meinungen!

Bildquelle: Fotos von Pexels

Wie gefällt dir mein Beitrag?

Hier hast du genug Platz, um dich mit mir (und auch anderen), über die Themen im Blog auszutauschen. Sei nicht so schüchtern! Ein Blog ist dazu da, sich Infos zu holen, sich unterhalten zu lassen oder eben auch, um sich auszutauschen über gewisse Themen. Genau das darfst und sollst du hier auch machen wink.

Was wäre ein Blog, ohne seine Leser? Nichts.

 

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