Den passenden Buchblogger finden – so funktioniert’s!

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Geschrieben von Alexandra

Hallo du, mein Name ist Alexandra und ich komme aus dem schönen Vorarlberg in Österreich. Mit dem Schreiben meiner Bücher verwirkliche ich einen meiner Herzensträume. Ich liebe es neue Welten und Charaktere zu erfinden und Geschichten niederzuschreiben. Auch das Illustrieren meiner (Kinder-)Bücher macht mir sehr viel Spaß und es steckt jede Menge Herzblut in meinen Projekten. Ich freue mich auf jeden Fall über Feedback, Wünsche und Anregungen zu meinen Büchern und/oder Blogbeiträgen und hoffe sehr, sie gefallen euch!

Den passenden Buchblogger finden… Gar nicht so einfach. Was sind „Buchblogger“ überhaupt und warum sind diese gerade für Selfpublisher so wichtig? Auch das ist wieder eine Frage, die sich mir am Anfang meines Selfpublisher-Daseins gestellt hatte. Wenn ihr euch noch nicht mit dem Thema auseinandergesetzt habt, dann werdet ihr staunen, wie viele Buchblogger es gibt und wie hoch deren Reichweite teilweise ist. Meine Wenigkeit hatte wieder mal keine Ahnung davon laughing. Überhaupt aufmerksam auf das Thema „Buchblogger“ wurde ich erst, als ich auf Instagram bei den anderen Selfpublishern nachfragte, was sie denn so machen würden, um die Bekanntheit ihrer Bücher zu steigern.

Was ist ein „Buchblogger“ eigentlich?

Ein Buchblogger ist, wie es der Name bereits schon verrät, jemand, der über Bücher bloggt. Diese Art von Bloggern lesen Bücher und schreiben ihre Meinung zu diesen danach in ihren Blogposts, teilen ihre Rezensionen über die jeweiligen Bücher manchmal auch auf anderen Plattformen oder schreiben eine direkte Rezension, beispielsweise auf Amazon. Und Rezensionen, vor allem die Guten, sind nicht nur Balsam für die Seele, sondern auch (sehr) gut für die Verkaufszahlen.

Hier gibt es, wie fast zu jedem Thema, bekanntere und weniger bekannte Blogger. Die richtig großen Fische unter ihnen haben eine unglaubliche Reichweite an Followern. Und diese Follower legen viel Wert darauf, was der Blogger über das Buch zu sagen hat. Alleine schon, wenn so eine Berühmtheit unter den Bloggern irgendetwas über euer Buch zu sagen hat, kann das schon massive Auswirkungen auf eure Verkaufszahlen haben, weil die Leute so auf euer Buch aufmerksam werden. Es gibt sogar einen „Buchblog-Award“ der zur berühmten Frankfurter Buchmesse verliehen wurde. Ein Buchblog kann also durchaus als professionelles Business bezeichnet werden.

Wie finde ich (den passenden) Buchblogger?

Wer meine vorherigen Artikel auch schon ein wenig mitverfolgt hat, der weiß, dass ich in solchen Sachen ein großer Fan von „Dr. Google“ bin laughing. Ich habe diesen also ausführlich zu diesem Thema befragt und auch Antworten erhalten, die ich euch hier nun in gesammelter Form mitteilen werde. Und natürlich, sonst wär das hier auch nicht mein Blog, werde ich meinen Senf dazugeben wink.

1. Listen über Listen…

Im Internet gibt es einige Listen, in denen euch Buchblogger aufgezählt werden. Ich persönlich habe mir selbst eine Liste mit „Kinderbuchbloggern“ rausgeschrieben, mir einige der Blogs (bin noch nicht durch) bereits angeschaut und mir ein grobes Bild davon gemacht. Die Blogs, die mich persönlich ansprachen und ich mir auch vorstellen konnte, mein erstes KinderbuchDie grummelige Hummel“ darauf zu sehen, notierte ich mir im ersten Durchlauf. Als ich dann eine erste, kleine Auswahl an Buchblogs gesammelt hatte, ging ich jeden einzelnen dieser nochmals durch und schaute mir die Inhaber dieser Blogs an, las die „Über mich“-Seiten und schrieb mir dann die Namen heraus. 

Auf der Seite lesestunden.de findet ihr eine Liste mit mehreren hundert Buchblogs. Meine „Kinderbuch-Blogliste“ habe ich mir aus dieser erstellt. Drückt, sobald ihr auf der Seite seid, einfach die Tasten „STRG“ + „F“ und schon öffnet sich (im Normalfall) ein kleines Suchfenster, mit welchem ihr die Webseite nach bestimmten Begriffen durchsuchen könnt. Der Suchbegriff, den ich verwendete war – Achtung, große Überraschung laughing – „Kind“. Nehmt euch Zeit, um all die tollen Buchblogs in Ruhe durchzuschauen, und die für euer Genre und euch passenden herauszusuchen – denn eines kann ich euch bereits im Vorhinein verraten – es wird euch auch die ein oder andere Absage zu euren Anfragen erwarten.

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2. Auf Social Media

Wo ihr noch Buchblogger finden könnt ist Social Media – allem voran auf „Instagram“. Alleine unter dem Hashtag „Buchblogger“ werdet ihr schon fündig. Hier werden fleißig Rezensionen, noch zu rezensierende Bücher, sowie Zwischenstatements gepostet und Bücherregale in Szene gesetzt. Eine herrliche Welt des Lesens tut sich euch hier auf. Auch gibt es wieder Buchblogger, die sich auf gewisse Genres „spezialisiert“ haben. Schaut euch um, wer zu eurem Buch passen könnte und folgt diesem Buchblogger erst einmal, bevor ihr ihn mit eurer Anfrage „beglückt“. Liked seine Beiträge (die euch gefallen) und versucht „eine Beziehung“ mit eurem auserwählten Buchblogger aufzubauen. 

Manchmal ist es besser, sich langsam heranzutasten, als gleich mit der Tür ins Haus zu fallen wink. Wenn ihr einen eigenen Instagram-Account für euch als Autor angelegt habt, könnt ihr auch unter den Beiträgen, auf denen euer Buch zu sehen ist, die Hashtags „#buchbloggergesucht, #buchsuchtblogger“ oder ähnliche verwenden, um Buchblogger auf euch aufmerksam zu machen. Wie groß hier die Chancen sind, dass sich jemand meldet, kann ich euch noch nicht berichten, da ich das bislang zwar bei anderen gesehen, selbst aber noch nie ausprobiert habe. Sobald jedoch mein neues Buch, an welchem ich aktuell arbeite, fertig ist, werde ich das gleich mal in Angriff nehmen. 

Buchblogger richtig anschreiben

Wenn ihr einen Buchblog im Netz gefunden habt, der sich mit eurem Genre befasst und den ihr sympathisch findet, sucht den Inhaber, also den Blogger selbst, heraus. Den Namen des Buchbloggers findet ihr für gewöhnlich entweder auf der „Über mich“-Seite, falls es auf dem Blog so etwas gibt und ansonsten im „Impressum“ des Blogs. Wenn ihr daran denkt, eine Massen-E-Mail für mehrere Buchblogger gleichzeitig zu verfassen, könnt ihr euch das, wenn ihr erfolgreich sein möchtet, gleich wieder aus dem Kopf schlagen.

Macht euch die Mühe und schreibt jeden Buchblogger einzeln und individuell an. Ihre Blogs sind immerhin auch einzigartig und, wenn er schon in eure engere Auswahl gekommen ist, mit Liebe und Bedacht aufgebaut worden. Wer selbst einen Blog betreibt, der weiß, wie viel Arbeit hinter all dem steckt. Sprecht ihn (oder sie) mit dem Namen an, sagt was über seinen Blog und schreibt ihm, dass ihr euch sehr freuen würdet, wenn er es in Betracht ziehen würde, auch euer Buch so toll zu rezensieren, wie er es mit anderen Büchern auf seinem Blog bereits getan hat.

Ihr müsst nicht übertrieben freundlich sein oder dem Blogger „Honig ums Maul“ schmieren – aber kurz erwähnen, was euch an diesem Buchblog gut gefällt (und irgendetwas muss das ja sein, sonst wäre er ja nicht in eure engere Auswahl gekommen), schadet nicht. Persönliches, ehrliches Interesse zeigen bringt euch auf jeden Fall eher weiter, als ein liebloses Mail zu senden in denen nur euer Buch im Vordergrund steht. Bei Buchbloggern ist es meist so, dass deren E-Mail-Postfach manchmal fast übergeht, vor lauter „Anfragen“ und dergleichen. Das hier irgendwann aussortiert wird, ist verständlich. Deswegen ist es wichtig, einen guten Eindruck zu hinterlassen.

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Buchblogger haben viel zu tun!

Ihr habt euch also eine Liste mit Buchblogs herausgeschrieben, die euch für euer Buch passend erscheinen, ein tolles, persönliches und freundliches E-Mail verfasst und an den Bloginhaber gesendet. Und was passiert? Nichts… Das kann durchaus vorkommen. Auch mit diversen Absagen solltet ihr rechnen. Das liegt aber nicht daran, dass ihr den Blogger „falsch“ angeschrieben habt, sondern in den meisten Fällen daran, dass die Blogger einfach viel zu tun haben.

In der heutigen Zeit mit den Möglichkeiten, die jedem von uns offen stehen, gibt es sehr viele Leute, die Bücher verfassen und diese gerne professionell rezensiert hätten. Und wir sind nicht die Einzigen, die sich auf die Suche nach passenden Buchbloggern machen und diese anschreiben. Die Aufträge bei den Buchbloggern stapeln sich. Außerdem betreiben viele der Blogger den Blog „nur“ nebensächlich, neben Arbeit, Haushalt, Kind und Kegel. Für das Lesen und rezensieren nehmen sie sich extra Zeit – und das darf ruhig gewürdigt werden.

Auch wenn ihr keine Rückmeldung oder eine Absage erhaltet – nicht den Kopf in den Sand stecken! Bei denen, wo keine Reaktion kam, könnt ihr nochmals höflich nachfassen und Absagen nehmt ihr dankend hin. Der Blogger hat eure Mail gelesen und sich die Mühe gemacht, euch zu schreiben. Nehmt  Absagen nicht persönlich! Es geht vielen anderen Selfpublishern auch so. Aber auch hier gilt: Nur wer am Ball bleibt und sich nicht unterkriegen lässt, kommt weiter.

Buchblogger sind ehrlich!

Denkt daran: Buchblogger arbeiten nicht gegen „Bezahlung“ (das ihr ihnen euer Buch jedoch kostenlos zur Verfügung stellt, versteht sich hoffentlich von selbst) und sind nicht dafür da, euch den Hintern zu pampern. Sie geben ehrliche Meinungen zum Inhalt und Aussehen eurer Bücher ab – seid euch dessen bewusst! Wer also automatisch mit einer 5-Sterne-Bewertung und einer Lobeshymne rechnet, der kann unter Umständen gehörig „auf die Welt“ kommen, falls das eigene Buch doch „nicht so toll “ abschneidet.

Was kein professioneller Buchblogger tun würde, ist es, unpassende oder unhöfliche Kritik an eurem Buch zu üben. Konstruktive Kritik kommt jedoch durchaus vor. Das ist dann aber kein persönlicher Angriff gegen euch, sondern einfach eine ehrliche Meinung eines aussenstehenden Menschen, der Ahnung von Büchern und eurem Genre hat, zu eurem Buch. Warum ich das schreibe? Weil ich gerade erst auf Instagram gesehen habe, dass Bücher zum Beispiel nur 1-2 Sterne von insgesamt 5 möglichen Sternen erhalten haben. Auch ich selbst hätte damit nicht gerechnet, dass sowas tatsächlich vorkommt. Deswegen wollte ich euch nur kurz darauf aufmerksam machen, dass das wirklich passieren könnte.

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Mein Fazit zum Thema „Den richtigen Buchblogger finden“

Da ich mich ja seit dem 05. März im Mutterschutz befinde und somit noch etwas Zeit habe, bis unser Engel das Licht der Welt erblickt, werde ich mich die nächsten Tage selbst nochmals verstärkt um Buchblogger für mein Buch „Die grummelige Hummel“ bemühen.

Bei einem wundervollen Buchblog wurde das Buch tatsächlich schon rezensiert. Die liebe Nicole, Besitzerin und Betreiberin des Kinder- und Jugendbuchblogs „Goldkindchen Blogspot hat sich extra die Zeit genommen, mein Buch zu lesen und ausführlich zu rezensieren – danke nochmals dafür. Ein ausschlaggebender Punkt, dass sie mein Buch genauer unter die Lupe genommen hat, war (sie hat mir das selbst geschrieben) meine Art, wie ich die E-Mail verfasst und sie angeschrieben habe.

War euch klar, dass das Thema „Buchblogger“ bei der Vermarktung eures Buches so wichtig sein könnte oder habt ihr bereits schon eure ersten Erfahrungen mit diesen sammeln können? Ich freue mich über eure Meinungen, Erfahrungen und Antworten in den Kommentaren!

Bildquelle: Fotos von pixabay.com

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Hier hast du genug Platz, um dich mit mir (und auch anderen), über die Themen im Blog auszutauschen. Sei nicht so schüchtern! Ein Blog ist dazu da, sich Infos zu holen, sich unterhalten zu lassen oder eben auch, um sich auszutauschen über gewisse Themen. Genau das darfst und sollst du hier auch machen wink.

Was wäre ein Blog, ohne seine Leser? Nichts.

 

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