Das Rosie-Projekt & Der Rosie-Effekt

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Januar 30, 2021

Alexandra Höller Autorin Selfpublisherin Vorarlberg

Geschrieben von Alexandra

Hey, mein Name ist Alexandra. Wohnhaft bin ich im schönen Vorarlberg in Österreich und wurde im Juni 1991 geboren. Das Schreiben ist eines meiner liebsten Hobbies. Auch das Malen, Fotografieren, Lesen, sowie das Zocken von PC-Games sind weitere Beschäftigungen, denen ich gerne nachgehe.

Selten musste ich beim Lesen so viel und so herzlich lachen, wie bei den ersten beiden Teilen der Rosie-Romane. Als ich den ersten Teil, das Rosie-Projekt, gelesen hatte, war für mich klar, der zweite Teil musste auf die Schnelle ebenfalls Einzug in mein Bücherregal finden. Hierbei handelt es sich nicht um eine 0815-Romanze, wie man das ja aus einigen Büchern kennt, sondern um eine Lovestory, die mal erfrischend anders ist als gewohnt. Leider fehlt mir hierzu noch der dritte Teil – „Das Rosie-Resultat“. Das habe ich mir sogleich notiert und sobald ich Zeit dafür finde, hol ich mir diesen letzten Teil natürlich auch noch, entweder in Taschenbuchformat oder als E-Book.

Sheldon? Bist du das?

Die männliche Hauptfigur namens „Don Tillman“ erinnert mich mit seiner Art in gewisser Weise stark an Sheldon Cooper aus der Serie „The Big Bang Theory“. Doch im Gegensatz zu Sheldon ist Don aktiv auf der Suche nach einer weiblichen Partnerin. An diese hat er natürlich gewisse Voraussetzungen, die er auf eine Art „Fragebogen“ festhält. Fragebogen ja – ihr habt richtig gelesen. Wie sonst soll Don denn herausfinden, ob die Frau ihm gegenüber auch tatsächlich seinen Vorstellungen entspricht?! laughing

Zu Don Tillman selbst: Er ist Ende 30, groß, durchtrainiert und hat ein paar eigenartige und eher, naja sagen wir außergewöhnliche, Macken. Unter anderem findet er zwischenmenschliche Beziehungen in den meisten Fällen höchst verwirrend und irrational. Seine zukünftige Frau sollte Nichtraucherin, abgeneigt von Alkohol und Veganismus und pünktlich sein. Jaja – so stellt er sich seine Traumfrau zumindest vor wink. Doch wie sagt man so schön? Es kommt oft a) anders und b) als man denkt. Zutreffender kann man das weitere Geschehen in diesem Buch kaum definieren.

Eine Rosie zum Verlieben

Wir kennen jetzt ja die Vorstellung von Dons Traumfrau. Diese Rechnung hat er wohl ohne Rosie gemacht, die auf der Suche nach ihrem genetischen Vater Dons Hilfe als Genetiker in Anspruch nehmen möchte. Rosie arbeitet als Barkeeperin, raucht und ist die Unpünktlichkeit in Person – also eigentlich undenkbar für Don. Doch auf ihre ganz eigene Art und Weise fasziniert sie ihn. Wer hätte das gedacht? Don Tillman fängt tatsächlich an, sich in Rosie zu verlieben und stellt fest, dass er rein Garnichts dagegen unternehmen kann – denn Gefühle haben eben ihre eigenen Regeln wink.

Durch Rosie lernt Don eine ganz andere Welt kennen als er sie bislang gewohnt war. Bei Don lief immer alles bis ins Detail geregelt ab – und wehe, irgendetwas unvorhergesehenes durchkreuzte seinen penibel geplanten Alltag. Rosie war hier genau das Gegenteil. Ihre Denkweise und Art zu handeln oder Dinge anzugehen war ihm völlig fremd und brachte ihn teilweise an seine Grenzen – doch es war auch eine Chemie zwischen den beiden zu spüren, die Don bisher noch nie bei einer Frau gemerkt hatte. Was war da nur los? Don hatte seine zukünftige Ehefrau kennengelernt – das war los – zumindest in Teil 1, dem „Rosie-Projekt“.

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Oh Baby…

Don und Rosie haben gerheiratet – das Projekt „Ehefrau“ war also geschafft. Das glücklich verheiratete Paar lebte und liebte nun in New York, der Stadt, die bekanntlich niemals schläft. Und die beiden haben wohl auch eher weniger „geschlafen“, denn bald erfahren sie, dass sie Eltern werden innocent. Diejenigen unter euch, die Don bereits aus dem ersten Teil „kennen“, dürfte es jetzt wohl weniger verwunderlich erscheinen, dass Don, in seinem Eifer, ein perfekter Vater zu werden, auf einem Spielplatz verhaftet wurde. Rosie konnte er ja wohl kaum von seinem „Missgeschick“ erzählen, denn er wusste genau, dass es für Schwangere alles andere als ideal war, sich über etwas aufzuregen…

Zu allem Glück, zog dann Dons bester Freund „Gene“, den wir ebenfalls schon im ersten Teil kennenlernen durften, nach der Trennung von seiner Frau Claudia, bei Don und Rosie ein. Ich sag’s mal vorsichtig – Rosie ist kein besonderer Fan von Gene und somit auch nicht von dessen Einzug. Don dachte also fieberhaft darüber nach, wie er Gene wieder mit Claudia vereinen konnte – und wie er vor Rosie geheim hielt, dass er eine Sozialarbeiterin namens Lydia davon überzeugen musste, dass er ein guter Vater werden würde. Eine ziemlich turbulente Geschichte kann ich euch sagen laughing. Wer also eine Vorliebe für lustige Bücher mit einem Hauch Romantik hat – mit den Rosie-Romanen von Graeme Simsion ist man hier bestens bedient.

Diese Bücher sind noch erhältlich…

In diesem Blogbeitrag halte ich mich mit dem Inhalt der Bücher ein wenig zurück, da diese, anders als die über 50 Jahre alte „Gulla-Reihe“ die ich euch letztens vorgestellt habe, noch problemlos erhältlich sind. Wenn euch die Zusammenfassung zugesagt hat, lege ich euch ehrlich ans Herz, euch die Bücher zu holen (sei es gekauft oder geliehen) und sich selbst von diesem erfrischenden Schreibstil in die Welt des Don Tillman entführen zu lassen. Sobald ich mir den dritten Teil, „Das Rosie-Resultat“ geholt und gelesen habe, gibt’s in diesem Blogbeitrag auf jeden Fall ein Update darüber. wink

Viel Spaß beim Lesen! Ihr könnt die Bücher in so gut wie jeder Buchhandlung eures Vertrauens kaufen oder bestellen. Natürlich sind diese auch auf Amazon und anderen Online-Märkten erhältlich.

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Was haben „Autismus“ und das „Asperger-Syndrom“ mit den Rosie-Büchern zu tun?

Ganz einfach: Wer die Bücher gelesen hat, stellt schnell fest, dass es sich bei Don Tillman in keinerlei Hinsicht um einen „gewöhnlichen“ Mann handelt. Dieser ist nämlich Autist mit dem Asperger-Syndrom. Er selbst hat aber keine Ahnung von all dem. Don ist sich zwar bewusst, dass er sein Leben in gewissen Hinsichten „anders“ führt, als andere Leute – an Autismus oder das Asperger-Syndrom denkt er aber keine Sekunde. Nicht einmal, als er im ersten Teil, dem „Rosie-Projekt“, einen Vortrag darüber hielt. Seine Freunde, wie zum Beispiel sein bester Kumpel Gene und dessen Frau Claudia, die beide als Psychologen arbeiten, wissen von Dons „Macken“ und geben ihr Bestes, um ihn bei allem, was er so treibt, zu unterstützen. Auch Rosie bemerkt mit der Zeit, dass Don anders ist als andere Männer. Für sie ist das kein Problem.

Das Grandiose an der ganzen Geschichte ist, dass der Autor Graeme Simsion mit diesen Büchern aufzeigt, dass alle Menschen, wie beispielsweise auch die mit einer Störung wie dem Asperger-Syndrom, sich das wünschen, was sich viele „normale“ Menschen eben auch wünschen – einen Partner, der sie liebt, so wie sie sind. Ich persönlich bin ein großer Fan von solch lehrreichen Botschaften. Denn auch ich bin der Meinung, egal wie „anders“ ein Mensch sein mag, er hat trotzdem Wünsche, Sehnsüchte und Träume, die sich oftmals nicht großartig von denen der „normalen“ Menschen unterscheiden. Und was ist schon „normal“? Jeder ist auf seine Weise einzigartig – und das ist auch gut so.

Das „Rosie-Projekt“ – der Film

Naja, einen Film gibt es ja anscheinend noch nicht wirklich. Geplant wäre dieser jedoch (gewesen). Bei meinen Recherchen quer durchs Netz, wurde ich nicht wirklich fündig. Wohl war eine Verfilmung des ersten Teils, dem „Rosie-Projekt“, geplant (oder ist in Planung), auch die Regisseure und die Besetzung waren/sind bereits festgelegt gewesen… Ryan Reynolds und Jennifer Lawrence hätten ein bombastisches Paar abgegeben (alleine wegen der Besetzung wäre der Film für mich schon ein absolutes MUSS  wink) aber aus irgendwelchen Gründen kam der Dreh (noch) nicht zustande. Ein Grund dafür ist womöglich, dass Jennifer Lawrence zugunsten eines kleineren Projektes, wie im Bericht der Seite filmfutter.com ersichtlich ist, abgesprungen ist.

Die Filmrechte gingen, laut Wikipedia, wohl schon im Jahr 2014 an Sony Pictures. Ein fixes Drehbuch, geschrieben von Scott Neustadter und Michael H. Weber gibt es anscheinend bereits. Auch findet man extrem widersprüchliche Daten zum „Erscheinungsdatum“ des Filmes im Netz. Einmal, zum Beispiel, den 10. Mai 2019… Hier habe ich euch mal die Berichte und möglichen Erscheinungsdaten aufgelistet, die ich aktuell im Netz finden konnte:

Ich werde mir den Film auf jeden Fall ansehen, falls dieser irgendwann zustande kommt. Wenn dieser nur halb so gut umgesetzt wird, wie die Romane von Graeme Simsion geschrieben (und wir alle wissen, dass bei den meisten Romanverfilmungen Abstriche gemacht werden müssen), dann ist er immer noch sehenswert. Lassen wir uns hier mal überraschen, was die kommenden Jahre noch so bringen smile.

Habt ihr die Bücher gelesen?

Habt ihr die Bücher auch gelesen und seid so begeistert von ihnen, wie ich? Mir gefiel diese „andere“ Art von Liebeskomödie sehr gut – gerade eben, weil Don nicht typisch für die Rolle des Romantikhelden und auch immer wieder für eine Überraschung gut ist. Ich persönlich spreche hier eine klare Kaufempfehlung aus (unbezahlte Werbung) und bereue in keinster Weise, diese zwei (hoffentlich bald drei) Romane zu meinem Bücherinventar zählen zu können.

Bildquelle: Fotos von Alexandra Höller

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