Das eigene Buch schreiben…

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Geschrieben von Alexandra

Hallo du, mein Name ist Alexandra und ich komme aus dem schönen Vorarlberg in Österreich. Mit dem Schreiben meiner Bücher verwirkliche ich einen meiner Herzensträume. Ich liebe es neue Welten und Charaktere zu erfinden und Geschichten niederzuschreiben. Auch das Illustrieren meiner (Kinder-)Bücher macht mir sehr viel Spaß und es steckt jede Menge Herzblut in meinen Projekten. Ich freue mich auf jeden Fall über Feedback, Wünsche und Anregungen zu meinen Büchern und/oder Blogbeiträgen und hoffe sehr, sie gefallen euch!

In diesem Blogbeitrag geht es um das Thema „Das erste eigene Buch schreiben“. Hier erzähle ich euch von meinen ersten Erfahrungen mit dem Schreiben eines Buches und habe ein paar Tipps für euch, wie euch das Starten mit eurem eigenen Buch leichter fällt. Anfangs klingt es so einfach. Du setzt dich hin und schreibst ein Buch. Ok. Dann starrst du womöglich auf ein leeres Word-Dokument (oder mit welchem Programm du auch immer schreibst). Endlich! Ein erster Satz rieselt dir durch deine Hände. Voller Freude liest du deine erste Zeile durch. Irgendwie haut es dich doch nicht so vom Hocker… Fleißiges Betätigen der „Löschen“-Taste folgt und man sitzt wieder vor dem großen Nichts. Eigentlich hast du so viele Ideen im Kopf – aber im Moment gelingt es dir diese nicht zu kanalisieren? Jaaa – kenn ich gut. innocent Dabei wolltest du doch „nur“ damit beginnen, endlich das eigene Buch zu schreiben…

Wie soll ich mein eigenes Buch schreiben? Wo fange ich an?

Es kann schon frustrierend sein, wenn etwas, dass so einfach und simpel klingt, dann doch auf einmal so kräftezehrend und schwer umsetzbar zu sein erscheint. Aber jeder hat mal klein angefangen! Ich bin immer noch an diesem Punkt – mit dem „klein anfangen“ laughing. Man wächst jedoch mit jedem Text, den man geschrieben hat, mit jeder Geschichte, die man auf Papier bringt und mit jeder neuen Erfahrung, die man als Selfpublisher oder Autor so macht.

Punkt 1 – Wer spielt die Hauptrolle?

Was mir persönlich immer hilft ist es, mir den „roten Faden“ des Buches vorab zurecht zu legen. Wer kommt alles in eurem eigenen Buch vor? Wieviele Hauptcharaktere und Nebenrollen gibt es? Wie sind die Personen (oder fiktiven Gestalten) miteinander verknüpft? Wie sehen diese aus? Hier kann es durchaus hilfreich sein, eine Art „Steckbrief“ aller Personen oder Wesen anzulegen, die in eurem selbstgeschriebenen Buch vorkommen sollen und eine wichtigere Rolle spielen.

Punkt 2 – Die grobe Handlung der Geschichte

Worum soll es in eurem Buch gehen? Bei mir ergeben sich Details oder überraschende Wendungen gerne auch mal während des Schreibens, aber im großen und ganzen ist es gut, wenn ihr schon im Vorhinein wisst, was ungefähr in eurem eigenen Buch bzw. eurer Geschichte passieren soll. Einen groben Handlungsablauf zu erstellen ist kein Fehler und kann euch dabei helfen, euch nicht beim Schreiben zu verlieren. Ich habe oftmals Geschichten begonnen, die ohne meine vorher ausgearbeitete „Vorlage“ den berüchtigten „roten Faden“ verloren haben. Diese enden dann immer irgendwie im „Nichts“. Es passt nichts mehr so richtig zusammen und man selbst findet die Geschichte nicht mehr gut und schmeißt sie samt der daran gearbeiteten Zeit, in den Papierkorb.

Punkt 3 – Ein aussagekräftiger Titel (den es noch nicht gibt)

Wenn ich weiß, wer in meinem eigenen Buch mitspielt und was darin so geschehen soll, denke ich mir einen Titel für mein Buch aus. Manchmal ist das gar nicht so einfach, denn ihr solltet darauf achten, dass es diesen so noch nicht gibt. Ich befrage dazu immer Dr. Google laughing und parallel Amazon. Es ist schon des Öfteren vorgekommen, dass ich meine Titelideen dort bereits gefunden habe. Davon ließ ich mich aber nie unterkriegen und suchte einfach weiter. Denkt immer daran – der Titel eines Buches ist eines der wichtigsten Verkaufsargumente für potentielle Kunden. Langweilige Titel kauft niemand. Der Buchtitel sollte außerdem zum Inhalt eures eigenen Buches passen, damit der Leser nicht „enttäuscht“ wird.

Punkt 4 – Das Genre, die richtige Seitenanzahl und der Preis

Es gibt Leute, die wissen schon im Voraus, in welches Genre sie mit ihrem Buch eintauchen wollen – ich wusste das nur so „ungefähr“ bei meinem ersten Buch, „Die grummelige Hummel“. Mir war zwar klar, dass diese Geschichte für Kinder angedacht war, aber zum Beispiel noch nicht, für welches Alter. Gerade dann, wenn ihr ein Kinderbuch schreibt, solltet ihr euch ziemlich am Anfang schon Gedanken dazu machen, für welches Alter ihr euer eigenes Buch schreiben möchtet. Je nach Altersgruppe spielt hierbei auch die Bebilderung des Buches eine große Rolle. Bei anderen Genres ist das Alter wiederum nicht wirklich wichtig, wie zum Beispiel bei Fantasy-Romanen. Hier gibt es ein großes Lesepublikum vom Jugendlichen hin bis ins hohe Alter.

Wenn ihr euch im Klaren seid, wen ihr mit eurem Buch ansprechen möchtet und in welches Genre dieses fällt, könnt ihr im Internet nach vergleichbaren Büchern suchen. Warum? Wegen der ungefähren Seitenanzahl. So habe ich das zumindest gemacht. Ich habe einfach nachgesehen, wie viele Seiten so ein Buch, mit einem ähnlichen Stil wie meinem, im Schnitt hat und mich danach beim Schreiben gerichtet.

Wenn ihr euer Buch auch selbst veröffentlichen wollt, so wie ich das beispielsweise über Amazon getan habe, könnt ihr euch so auch ein wenig bei den Preisen umsehen, die für diese Sorte Bücher verlangt werden. Gerade wenn es euer erstes selbstgeschriebenes Buch ist und ihr noch keinen „Namen“ unter den Autoren habt, wird sich euer Buch höchstwahrscheinlich nicht verkaufen, wenn ihr die Preise im gleichen Segment ansetzt, wie Autoren, die schon bekannt sind und mehrere Bücher geschrieben (und auch verkauft) haben. Worauf ihr außerdem achten solltet ist, dass die Preise bei der eBook-Version eures Buches immer deutlich günstiger ausfallen, als bei einem gedruckten Exemplar.

Punkt 5 – Soll ich mein Buch in Kapitel unterteilen?

Bei meinem ersten Kinderbuch „Die grummelige Hummel“, habe ich das getan. Das ganze Büchlein, welches für Erstleser oder zum Vorlesen gedacht ist, habe ich in kurze, übersichtliche Kapitel aufgeteilt. Bei meinem zweiten Kinderbuch „Honeys großes Abenteuer“, habe ich das jedoch nicht getan, da dieses Bilderbuch weniger als 20 Seiten hat, und dies somit nicht wirklich Sinn ergibt.

Bei Romanen aller Art habe ich jedoch festgestellt, dass es üblich ist, Kapitel zu erstellen. Manche haben die Kapitel einfach durchnummeriert und andere wiederum haben sich für jedes einzelne Kapitel eine eigene Überschrift ausgedacht. Mir hat es geholfen, meine Bücher in meinem Bücherregal ein wenig durchzublättern, um mich inspirieren zu lassen. Auch die Länge der Kapitel variiert von Buch zu Buch.

Punkt 6 – Beginne mit dem Schreiben deines eigenen Buches!

Wenn ich durch die vorherigen fünf Punkte durch bin (was man übrigens auch „plotten“ nennt), habe ich meistens schon ein ziemlich genaues Bild von meinem eigenen, neuen Buch im Kopf und es fällt mir leichter, mit dem Schreiben der Story zu beginnen. Was ich mir immer wieder ins Bewusstsein rufen muss ist, dass ich das Buch nicht in einem Tag oder einer Woche fertiggeschrieben haben muss, sondern mir so viel Zeit lassen kann, wie ich brauche. Wer sich zu sehr unter Druck setzt kann unter Umständen in eine sogenannte „Schreibblockade fallen. Mit den vohrer zurechtgelegten Notizen über die Charaktere, die Handlung, dem Titel und der ungefähren Seitenanzahl fällt es mir wesentlich einfacher, später wieder an das Schreiben meines Buches anzuknüpfen, falls ich ein paar Tage oder Wochen nicht dazukommen sollte. In meinem Blogbeitrag „Woher hole ich mir Inspiration zum Schreiben“ verrate ich euch, wie ich meinen Kopf wieder frei kriege, um an meinen Projekten weiterzuarbeiten.

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Das eigene Buch schreiben … Lebt euren Traum!

Ich liebe es zu schreiben, ich liebe es zu malen und neue Welten zu erschaffen. Und wenn ich das Bedürfnis habe, dies mit der Welt in Form von Büchern zu teilen, dann mach ich das auch. Punkt. Lasst euch nicht unterkriegen. Wenn euch der Gedanke ans Schreiben beflügelt, in euch ein schönes Gefühl auslöst und ihr euch vorstellen könnt, ein Buch zu veröffentlichen, dann tut es. Glaubt an euch – ihr könnt es schaffen! Manche brechen mit ihren ersten, selbtgeschriebenen Büchern sogar von null auf hundert durch die Decke und bei anderen – so wie auch bei mir – dauert es eben etwas länger. Wenn dies eure Leidenschaft ist, dann lebt sie!

Ihr werdet sehen: Habt ihr mal die ersten Schritte gesetzt und womöglich euer erstes Buch veröffentlicht, egal ob als E-Book auf Amazon oder sonst wie, dann ist das ein unbeschreibliches Gefühl. Woran ihr jedoch immer denken müsst – es wird immer Kritiker geben. Manchmal gerechtfertigt und manchmal eben nicht. Mit dem müsst ihr umgehen können. Wenn die Kritik konstruktiv ausfällt, könnt ihr diese hernehmen, um daraus zu lernen. Versucht dies als Ansporn zu sehen. Wie viele Leute können von sich schon behaupten, etwas von der Grundidee bis zum fertigen Produkt umgesetzt zu haben? Meiner Erfahrung nach sind das nicht allzu viele. Und diejenigen, die es geschafft haben oder immer noch daran arbeiten ihren Traum zu leben, sind die, die was verändern können. Das sind „Macher“.

Ich habe mich auch dazu entschlossen eine „Macherin“ zu werden und es fühlt sich bis jetzt ganz gut an – obwohl weder „der Rubel rollt“, noch sich über Nacht eine riesige Fan-Base entwickelt hat. Alles braucht eben seine Zeit. Hier passt der Spruch „Gut Ding will Weile haben“ ziemlich gut. Jedes verkaufte Buch ist für mich ein Erfolg. Jeder Follower auf Instagram oder Facebook motiviert mich wahnsinnig und jeder Kommentar, jede E-Mail oder Privatnachricht (außer Spam wink) lösen in mir ein tolles Gefühl aus. Und alleine deswegen mache ich einfach weiter und lerne jeden Tag etwas Neues dazu.

Denkt ruhig groß…

Stellt euch vor, wie es wäre, wenn sich euer Buch in Massen verkauft, wenn es sich verbreitet, wie ein Lauffeuer und wie ihr überall positive Rezensionen über eure Geschichte findet. Warum soll man nicht träumen dürfen? Wer sagt denn, dass das nicht doch irgendwann passieren könnte? Wer sich mit Sorgfalt und Hingabe an seine Projekte setzt, ein paar Regeln beachtet und einfach immer am Ball bleibt, hat meiner Meinung nach keine schlechten Karten, was zu erreichen.

Kennt ihr das nicht auch, wenn ihr nur schon bei solchen Vorstellungen ein positives Gefühl im Bauch kriegt? Alleine deswegen verlier ich mich ab und zu gerne in solchen Gedanken – einfach nur des Feelings wegen. Schreibt eure Geschichten genau so, wie ihr sie euch vorstellt. Bei mir läuft es so am allerbesten. Die meisten „Begrenzungen“ setzen wir uns selbst in unserem Kopf. Wenn wir es mal soweit schaffen, dass wir an uns und unsere Projekte glauben, dann fällt uns vieles leichter. Aber auch hier gibt es bessere und schlechtere Tage – das ist völlig normal so! Setzt euch nicht unter zu großen Druck, wenn ihr mal ein paar Tage Schreibpause macht oder ihr nicht weiterkommt. Mir hilft es, wenn ich mich in solchen Fällen einfach mal was anderem widme. Etwas erzwingen zu wollen bringt nämlich nichts. 

Wie habt ihr mit dem Schreiben eures eigenen Buches begonnen?

Auf meiner Seite „Über mich“ konntet ihr ja bereits rauslesen, wer und was mich dazu motiviert hat, mit dem Schreiben eines Buches zu beginnen. Wie war das bei euch so? Hattet ihr eine Idee und dachtet sowas wie „Ach ja, schreiben wir mal ein Buch“, oder gibts bei euch ebenfalls einen „Auslöser“ für eure Liebe zum Schreiben? Über was schreibt ihr denn so und wie leicht gingen euch eure ersten Projekte und Bücher von der Hand? Ich freu mich auf eure Kommentare. Seid nur nicht schüchtern! wink

Bildquelle: Foto von Lisa Fotios von Pexels

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Was wäre ein Blog, ohne seine Leser? Nichts.

 

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