Das eigene Buch auf Social Media bewerben

Alexandra Höller Autorin Selfpublisherin Vorarlberg

Geschrieben von Alexandra

Hallo du, mein Name ist Alexandra und ich komme aus dem schönen Vorarlberg in Österreich. Mit dem Schreiben meiner Bücher verwirkliche ich einen meiner Herzensträume. Ich liebe es neue Welten und Charaktere zu erfinden und Geschichten niederzuschreiben. Auch das Illustrieren meiner (Kinder-)Bücher macht mir sehr viel Spaß und es steckt jede Menge Herzblut in meinen Projekten. Ich freue mich auf jeden Fall über Feedback, Wünsche und Anregungen zu meinen Büchern und/oder Blogbeiträgen und hoffe sehr, sie gefallen euch!

In diesem Blogbeitrag gehe ich genauer auf das Thema „Das eigene Buch auf Social Media bewerben“ ein, da es hier schon ein paar Punkte gibt, die sich äußerst positiv aber eben auch schnell ziemlich negativ auf eure Follower auswirken können. Das mit dem „negativ auswirken“ habe ich am eigenen Leib zu spüren bekommen yell. Es geht sooo schnell. Social Media Marketing ist wirklich eine Kunst für sich.

Ich habe euch hier mal zusammengefasst, was ich bisher rausfinden (und auch ausprobieren) konnte, um die Followerzahl zu halten und auch langsam und stetig zu erweitern. Ich kann euch aber im Vorhinein bereits sagen: Ihr braucht Zeit, Geduld und ein wenig Know-How dafür, um gewisse Dinge richtig umzusetzen. Es ist aber nichts, was nicht machbar wäre in meinen Augen. Wie sagt man so schön? „Wo ein Wille – da ein Weg!“

1. Regelmäßig posten

Es geht nicht darum, ob ihr 20 Mal am Tag oder 2 Mal pro Woche postet – es geht darum, dass ihr das regelmäßig macht. Wenn ihr also das Gefühl habt, 20 mal jeden Tag hochwertigen Content (Inhalt) posten zu können, dann macht das – aber eben immer 20 mal am Tag und nicht einen Tag 20 mal, dann wieder drei Tage nichts posten usw.. Warum? Weil der Algorithmus euch sonst zum Frühstück verspeist und unverdaut wieder ausscheidet. Was ich damit meine? Eure aufwendig gestalteten, wichtigen Postings werden nicht oder nur von ganz wenigen Leuten gesehen.

Klingt toll, oder? Damit eure Arbeit nicht für die Fische oder die Katz‘ ist, probiert hier, so gut es euch eben geht, eine gewisse Beständigkeit reinzubringen. Bereitet Postings vor (bei Facebook könnt ihr Beiträge auch planen) und achtet darauf, für eure Leserschaft interessante Postings zu gestalten. Was ich gemacht habe, und immer noch fleißig mache ist, meine „Konkurrenz“ zu beobachten und mir gewisse Dinge, die mir passend erscheinen, abzuschauen. Natürlich nicht eins zu eins, aber in einer Form, die für mich stimmt.

2. Werdet selbst aktiv!

Sucht euch Gleichgesinnte, liked deren Postings und kommentiert diese und / oder folgt ihnen. Dies hat gleich mehrere Vorteile. Einer davon ist, dass ihr euch untereinander austauschen könnt. Vielleicht springen ein paar wertvolle Tipps für euch dabei raus oder ihr selbst könnt den ein oder anderen Rat geben, wenn ihr danach gefragt werdet. Ich persönlich war schon um die ein oder andere Hilfestellung, welche ich von anderen Selfpublishern auf Facebook oder Instagram erhalten habe, froh. Zum anderen könnt ihr euch von den anderen inspirieren lassen.

Schaut euch andere Accounts an: Wie oft und was wird hier gepostet? Wie schauen die Bilder aus, die präsentiert werden und bei welchen Themen wird fleißig kommentiert oder trudeln besonders viele Likes ein? Vernetzt euch mit den anderen und ihr werdet sehen, ein Echo auf eure Aktivität wird bald schon folgen. Von was ich euch eher abraten würde ist „Follow 4 Follow“ – also jemandem nur zu folgen, damit er euch auch folgt. Vermutlich dauert es so zwar etwas länger, bis eure Abonnements steigen, dafür zieht ihr hoffentlich die „richtigen“ Follower an und keine „Trash-Accounts“.

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3. Hochwertigen Content (Inhalt) erstellen

Achtet darauf, dass wenn ihr was zu sagen habt, dies auch eine gewisse Qualität und im besten Fall auch einen Nutzen für eure Follower hat bzw. deren Interessen verfolgt. Die Bilder sollten eine gute Qualität haben und im besten Falle eignet ihr euch einen einzigartigen Stil an, so dass die Bilder, die ihr postet einen Wiedererkennungswert haben. Vor allem auf Instagram, wo die Nutzer mit Fotos nur so überflutet werden, macht es Sinn, herauszustechen. Ich bin hier selbst noch ein wenig am Experimentieren. Hier seht ihr, was ich auf Instagram so treibe. Ein Tipp, den ich euch mit auf den Weg gebe: Achtet auf die verschiedenen „Bildgrößen“ die die sozialen Medien euch vorgeben. Eine guten Guide hierzu gibt’s auf der Seite brandwatch.com.

Dinge, die regelmäßig von anderen Selfpublishern (und mittlerweile auch von mir) gepostet werden sind beispielsweise:

  • Sogenannte „Schnipsel“. Das sind ein paar interessante Zeilen aus eurem Buch, schön in ein stimmiges Bildchen verpackt. Manche schreiben hier mehr, andere weniger rein. Wie ihr das handhabt, ist ganz euch überlassen.
  • Schöne Produktbilder (3D-Mockups) oder Fotos von den eigenen Büchern. Setzt euer Werk in Szene. Bei einem eBook könnt ihr das Cover virtuell in einen eReader oder in ein Tablet reinziehen. Dies nennt sich ein 3D-Mockup. Wenn ihr im Google „Free 3D-Mockup“ eingebt, kommen ein paar Seiten, auf denen ihr ein paar kostenlose Vorlagen dazu findet. In meiner Buchübersicht hier findet ihr auch 3D-Mockups von meinen Büchern, einmal in einem eReader und einmal in einem Tablet.
  • Fotos aus eurem (Schreib-)Alltag kommen auch immer wieder gut an. Vielleicht habt ihr ein schönes Bücherregal oder sogar eine eigene, kleine Bibliothek, einen Lieblingslese- oder Arbeitsplatz, an dem ihr eure Bücher schreibt. Lasst euch hier von anderen inspirieren.
  • Bilder, auf denen ihr eure Blogpostings präsentiert (falls ihr einen Blog habt). Wer einen Blog betreibt, hat den Vorteil, dass einem der Content nicht so schnell ausgeht. Aber auch eure anderen Hobbies könnt ihr auf eurem Profil zwischendurch mal präsentieren.
  • Schaut euch andere Accounts an, die euren ähnlich sind. Es ist keine Schande sich Inspiration von Leuten zu holen, die schon länger in diesem „Business“ unterwegs sind wink. Ihr müsst euch nicht alles abschauen. Welche Postings gefallen euch persönlich besonders gut? Warum sprechen euch diese Postings an? Und wie könnt ihr diese in eurem Stil und für euer Genre passend umsetzen? Das sind Fragen, mit denen ihr euch beschäftigen solltet.

Da ich mein Konto eine Weile lang „vernachlässigt“ und keine regelmäßigen Postings veröffentlicht habe, sind meine Follower wieder gesunken. Derzeit versuche ich einmal täglich, im Laufe des Vormittags, ein Bild mit passendem Text zu posten, um wieder eine Regelmäßigkeit reinzubringen. Außerdem interagiere ich mit Postings und Storys von anderen Leuten, wenn mich diese wirklich interessieren und tausche mich mit anderen Selfpublishern aus.

Was euch bei den Bildern von anderen vielleicht auffällt ist, dass viele Bilder hier hochprofessionell erstellt wurden. Bücher werden kunstvoll arrangiert, mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen wird ein wenig Glitzer verstreut, bei Selfies werden meist Filter benutzt. Wie viel Zeit ihr in solche Dinge investieren wollt, bleibt euch überlassen. Ich denke, dass auch mit etwas weniger Aufwand und ehrlichen, authentischen Bildern, Follower gewonnen werden können. Ich habe zu Weihnachten letztes Jahr ein Grafik-Tablet von meinem Freund bekommen, weswegen ich gerne ein wenig mit meinem Bildern herumexperimentiere wink.

4. Die richtige Mischung macht’s!

Von welcher „Mischung“ ich hier spreche? Der richtigen Balance zwischen persönlichem und „geschäftlichem“ Inhalt. Ich, zum Beispiel, habe beobachtet, dass mir Fotos und Texte von mir selbst oder meinen Alltagsaktivitäten im Schnitt mehr „Likes“ bescheren, als so mancher „Buchpost“. Ob das eventuell auch mit dem Algorithmus zusammenhängt und bisher eher dem Zufall zuzuschreiben war oder ob hier was anderes dahintersteckt, konnte ich bislang noch nicht genau analysieren. Ich werde das aber im Auge behalten.

Ich weiß ja nicht ob es nur mir so geht – aber ich mag „echte“ Accounts, bei denen man das Gefühl hat, auch den Menschen hinter den Fotos oder Postings ein wenig kennenzulernen, einfach lieber als reine Produktmarketinggedöns-Profile. Wenn ein Profil einfach nur noch „gestellt“ rüberkommt, verliert es für mich jeglichen Reiz. Deswegen lasse ich gerne auch mal persönliche Sachen miteinfließen und meine Follower so ein wenig an meinem Leben teilhaben. Vielleicht trifft es hier aber auch der Spruch „Geschmäcker sind eben verschieden“ am besten tongue-out.

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5. Reagiert auf Nachrichten und Kommentare

Wenn ihr Kommentare oder  Nachrichten erhaltet, bei welchen es sich nicht um Spam oder einer dieser äußerst nervigen Werbeanfragen handelt, reagiert drauf. Antwortet den Nutzern. Und zwar auf jede einzelne Nachricht und jeden einzelnen Kommentar. Stellt euch einfach vor, ihr schreibt jemanden an, und der reagiert einfach nicht. Was würdet ihr denken? „Ach, der hat wohl gerade viel zu tun…“ wohl eher weniger, oder?

Ihr müsst natürlich nicht in der gleichen Sekunde zurückschreiben, aber am selben Tag zumindest, wäre schon schön. Und falls sich auch das nicht ausgeht, lasst die Nachricht oder den Kommentar trotzdem nicht einfach unbeantwortet stehen, denn genau die Follower, die mit uns in Interaktion treten, sind die, die wir wollen. Was nutzen einen tausende von Followern, wenn auf dem Profil selbst gähnende Stille herrscht? Keine Likes, keine Kommentare, keine Shares, usw. …

6. Nutzt die „Storyfunktion“ (vor allem auf Instagram)

Eine Story auf Instagram oder Facebook spielt heutzutage eine größere Rolle, als je zuvor. In der Story habt ihr Platz für alles mögliche. Auf Facebook nutze ich die Storyfunktion bisher noch nicht so, aber auf Instagram dafür regelmäßig. Dort mache ich auf neue Posts aufmerksam, bedanke mich bei anderen Instagrammern für ihre Likes (das macht man anscheinend so – ihr könnt ja mal bei mir in den Stories vorbeischauen, um zu sehen, wie das dann aussieht), teile interessante Beiträge von anderen und gelegentlich findet auch mal ein Schnappschuss aus meinem Alltag den Weg dort rein.

Auf Instagram habt ihr außerdem die Funktion, eure „Story-Highlights“ auf eurem Profil zu hinterlegen, so dass diese immer wieder aufgerufen werden können. Normalerweise sind Stories nämlich immer nur für 24 Stunden ersichtlich und verschwinden danach wieder. Was es mit den Story-Highlights auf sich hat und was da „reingehört“ bin ich derzeit noch am analysieren. Sobald ich hier mehr herausgefunden habe, gibt’s einen Blogbeitrag darüber wink.

7. Die richtigen Hashtags (Instagram)

Gerade auf Instagram ist es wichtig, die richtigen Hashtags unter eure Beiträge zu setzen. 30 Stück könnt ihr auf Instagram pro Post verwenden. Egal ob in eurem „Feed“ oder in euren „Stories“ – der Hashtag bringt die richtigen Leute zusammen. Wenn ihr euer Buch auf Social Media vermarkten wollt, schaut bereits im Vorhinein, welche Hashtags für euch passend sein könnten. Je nach Genre und Posting könnt ihr hier nämlich verschiedene einsetzen.

Schaut euch auch hier wieder an, was euer Mitbewerb bzw. andere Selfpublisher für Hashtags verwenden. Auch ich orientiere mich größtenteils daran. Leute auf Instagram können nicht nur Accounts, sondern auch einzelne Hashtags abonnieren. Wenn ihr dann einen Beitrag postet, der mit diesem Hashtag versehen ist, dann sehen Leute, die diesen abonniert haben, euren Beitrag, obwohl diese euch (noch) nicht folgen.

8. Nur nicht die Geduld verlieren

Um sich in den sozialen Medien eine stabile Fan-Base aufzubauen, braucht es manchmal mehr Geduld, als einem zuerst bewusst ist. Ihr werdet jedoch sehen, dass sich die Geduld hier auszahlt. Bleibt einfach am Ball – ich mach das auch – und die Zahlen steigen langsam aber stetig an. Natürlich kommt es auch ab und an vor, dass ein Posting viral geht und einem auf einen Schlag unzählige Follower, Likes, Kommentare, usw. einbringt – dies ist jedoch eher selten der Fall. Passender Spruch zu diesem Thema: „Der stete Tropfen höhlt den Stein“. Dieses Motto habe ich mir auch in meinem Berufsalltag zurechtgelegt bis mein Vorgesetzter mal zu mir meinte: „Alex – du bist kein Tropfen – du bist ein Sandstrahler!“ (er lachte dabei) laughing. Es war auch „positiv“ gemeint gewesen.  Wie ihr also seht, auch ich muss mich im Thema „Geduld“ wohl noch ein wenig üben wink.

Meine persönliche Strategie, die ich im Moment verfolge ist: Zwei bis dreimal wöchentlich auf Facebook zu posten und jeden Tag auf Instagram einen Post zu verfassen. Das angenehme an Facebook ist, dass sich die Postings hier im Voraus planen lassen, was bei Instagram aktuell noch nicht funktioniert. Auf Instagram ist es jedoch leichter, Interaktionen hervorzurufen und mit anderen ins Gespräch zu kommen. So hat jede der Plattformen, seine Vor- und Nachteile.

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Wie sieht’s bei euch aktuell aus? Vermarktet ihr schon euer Buch auf Social Media?

Habt ihr schon ein separates Instagram- oder Facebookprofil angelegt, über welches ihr eure Bücher vermarkten wollt? Wenn ja, könnt ihr mir gern eure Accountnamen verraten – ich bin genauso neugierig, wie und was ihr so postet wink. Ihr könnt eure Accountnamen und ein wenig Text über euch und euer Buch bzw. eure Bücher in den Kommentaren da lassen. Eventuell interessieren sich ja mehrere Leute für euren Account? Ich werde auf jeden Fall bei euch vorbeischauen. smile

Auch Tipps & Tricks in Sachen Social Media, die ich hier noch nicht gelistet habe, könnt ihr mir gerne mitteilen. Man lernt nie aus! Wenn ihr wissen möchtet, was ich außer Social Media noch treibe, um mein Buch bekannter zu machen, werdet ihr in meinem Blogbeitrag „Wie kann ich mein eigenes Buch vermarkten“ fündig.

Bildquelle: Fotos von pixabay.com

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